Fortbildungen unserer Mitarbeiter

Wir unterstützen Fortbildungen unserer Mitarbeiter

Auf diesen Seiten möchten wir Ihnen zeigen, wie vielfältig die Fortbildungsmöglichkeiten bei ProPhysio Köln sind und Ihnen einige Mitarbeiter vorstellen, die bereits ihre Fortbildungen oder auch ihr berufsbegleitendes Studium bei uns durchgeführt haben.

Jana Wobser: Fortbildung zur onkologischen Trainingstherapeutin

Jana Wobser, staatlich anerkannte Physiotherapeutin, wurde bei uns die Fortbildung zur onkologischen Trainingstherapeutin ermöglicht. Durch diese Fortbildung ergab sich unter anderem, für ihr berufsbegleitendes Studium im Bereich Medizinökonomie, ein Thema für ihre Bachelorarbeit.

Wir haben ihr dazu einige Fragen gestellt, um interessierten Bewerbern und unseren Patienten einen kleinen Einblick in das Thema und die Ergebnisse ihrer Bachelor-Arbeit zu geben und auch dazu, wie Jana Wobser ihre Fortbildungsphase bei uns erlebt hat und was ihr besonders wichtig war.

Vielen herzlichen Dank an Jana Wobser, wir freuen uns sehr, dass sie sich als Interview-Partnerin zur Verfügung gestellt hat!

Thema und Titel der Bachelor-Arbeit:

„SWOT-Analyse der onkologischen Trainings- und Bewegungstherapie im deutschen Gesundheitssystem (Stand: 2018)“.

Diese Arbeit fand im Rahmen des Studiums zur Medizinökonomin mit dem Abschluss Bachelor of Science statt. Das Studium wurde durchgeführt an der Rheinischen Fachhochschule Köln, Fachbereich „Medizinökonomie und Gesundheit“.


 

Interview mit Jana Wobser:

Wie haben Sie während Ihrer Bachelor-Arbeit Ihre Praxisphase bei ProPhysio Köln empfunden?

„Ich wusste, dass die ProPhysio weit fortgeschritten ist in der Behandlung onkologischer Patienten, dies war schließlich auch einer der Gründe, weswegen ich mich für diese Stelle beworben habe. Sowohl die Fortbildung, als auch meine Bachelorarbeit haben mir dies jedoch nochmal verdeutlicht. Besonders begeistert hat mich die Zusammenarbeit verschiedenster Fachleute (wie Physiotherapeuten, Ärzte, Sportwissenschaftlern) welche Hand in Hand arbeiten und ihr Wissen untereinander austauschen.

Dazu beigetragen hat vor allem, dass ich bei ProPhysio Köln mit vielen onkologischen Patienten arbeiten durfte und dies auch über einen längeren Zeitraum. So konnte ich sehr viel Praxiserfahrung im Onkologie-Bereich sammeln. Optimal ist auch, dass es regelmäßige Arbeitskreise mit allen am Thema interessierten Therapeuten und Fachleuten gibt und dass ich die Auswertungen der Assessments durchführen konnte; so habe ich die Ergebnisse sofort auch selbst gesehen. Die Kooperation mit der Klinik (dem benachbarten Heilig Geist Krankenhaus, Köln-Longerich) ist ein weiterer wichtiger positiver Aspekt. Das habe ich wirklich als optimal empfunden.

Ich hatte jederzeit die Möglichkeit, allen beteiligten Fachleuten bei ProPhysio Köln und in der Klinik zu für mich wichtigen Themen Fragen zu stellen. Alle haben sich gerne Zeit für mich genommen.

Meine praktische Arbeit bei ProPhysio Köln und meine Fortbildung, die mir ProPhysio Köln ja ermöglicht hat, haben mir sehr viel geholfen bei meiner Bachelor-Arbeit. Das war für mich eine hervorragende Basis.“

Welche Ergebnisse und Erkenntnisse Ihrer Bachelor-Arbeit sind für Sie persönlich die wichtigsten?

„Ich war besonders davon beeindruckt, dass die positiven Effekte der onkologischen Trainings- und Bewegungstherapie noch weitaus größer sind, als bislang bekannt. Die Verbesserung der Lebensqualität der Patienten konnte laut aller von mir als Quellen verwendeten Studien und aller von mir befragten Trainingstherapeuten bestätigt werden. Die Verbesserung der Lebensqualität seines Patienten ist sicher das primäre Ziel jedes engagierten Physiotherapeuten.

Die Recherchen zu meiner Arbeit haben zudem gezeigt, dass aus dieser Steigerung des Wohlbefindens der Patienten auch ein gesamtwirtschaftlicher Mehrwert resultieren kann. Dies zeigt sich in Form einer Verringerung der Behandlungszeiten und Behandlungskosten sowie eine frühere Rückkehr der Patienten ins Berufsleben. Dies wird möglich, durch eine Verringerung von Schmerzen und eine deutliche Verbesserung der Beweglichkeit und Belastbarkeit im Alltag. Sowohl körperlich als auch mental. Dazu kann die Bewegungstherapie beitragen."

Was hat sich für Sie durch die Bachelor-Arbeit in der Praxis mit Ihren Patienten verändert?

„Durch die Bestätigung der Tatsache, dass sich die Trainings- und Bewegungstherapie für onkologische Patienten nachweisbar positiv auswirkt, kann ich nun in der Beratung und im persönlichen Gespräch mit Patienten sicher noch viel glaubwürdiger und motivierender auftreten und durch meine ganzen Recherchen auch noch viel fundierter informieren. Ich denke, das gibt meinen Patienten noch mehr Zuversicht."

Wenn Sie Ihre Bachelor-Arbeit noch umfangreicher hätten schreiben dürfen, auf welche Themen wären Sie gerne noch intensiver eingegangen?

„Der ökonomische Aspekt der onkologischen Trainings- und Bewegungstherapie ist sehr vielschichtig und sollte daher noch detaillierter dargestellt werden.

Die Befragungen würde ich gerne weiter ausdehnen. Bisher wurden nur Trainingstherapeuten befragt. Wichtig sind zudem jedoch die Erfahrungen von Ärzten, Patienten und Krankenkassen. Zum Beispiel ist interessant, ob bei den Krankenkassen überhaupt viele Anträge zur onkologischen Trainings- und Bewegungstherapie eingehen.

Mein Ansporn: Zu dem gesamten Thema besteht noch viel Forschungsbedarf. Ich würde mich freuen, wenn ich mit meiner Arbeit etwas dazu beitragen kann, dass von der Wichtigkeit dieser Forschung noch mehr Menschen erfahren."

Gibt es etwas, worauf Sie beruflich nun besonders stolz sind oder was Sie besonders freut?

„Ja. Mir wurde durch die Bachelor-Arbeit und die Praxis-Erfahrung mit den onkologischen Patienten noch mehr bewusst, welch immensen Nutzen die onkologische Trainings- und Bewegungstherapie bringt. Ich bin stolz darauf, dass ich hier meinen Beitrag leiste. Einen Beitrag dazu, die Lebensqualität von onkologischen Patienten zu verbessern. Aber natürlich auch all unserer weiteren Patienten. ProPhysio Köln ist ja nicht ausschließlich im Onkologie-Bereich tätig. Die Behandlung von Onkologie-Patienten ist aber einer der Schwerpunkte hier.

Ich freue mich auch über das große Interesse meiner Kollegen: Ich wurde oft von ihnen zu verschiedenen Aspekten meiner Fortbildung oder insbesondere meiner Bachelor-Arbeit gefragt. Sowohl von einzelnen Mitarbeitern als auch in den Gesprächsrunden mit dem ganzen Team.

Die Fortbildungsunterlagen stehen allen Kollegen zur Verfügung und werden auch rege genutzt."


 

Sie sind daran interessiert, Ihre Praxis-Phase zu Ihrer Fortbildung oder Ihrem Studium bei uns zu absolvieren?

Wir möchten Sie kennenlernen und freuen uns sehr auf Sie!
Melden Sie sich gerne bei uns, wenn Sie Fragen zu Ihren Möglichkeiten hier bei uns in der Praxis haben:

Petra Rother, Prokuristin
Tel.: 0221 7491-8371,  rother(at)prophysio-koeln(dot)de

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